Jede Destination hat ihren eigenen Charakter — ruhige Buchten, lebhafte Häfen, wilde Küsten. Und für alle die tiefer schauen wollen: einen geowissenschaftlichen Schwerpunkt, der die Schönheit des Mittelmeers erklärbar macht.
Malta liegt mitten im Mittelmeer — umgeben von tiefblauem Wasser, alten Häfen und einer Stille, die man heute kaum noch findet. Geschützte Buchten, venezianische Festungen, Abende im Grand Harbour. Wer genauer hinschaut, entdeckt mehr: Malta liegt auf der tektonischen Nahtstelle zwischen Afrika und Eurasien, und der helle Kalkstein trägt die Geschichte eines längst verschwundenen Ozeans in sich.
Kroatien hat über tausend Inseln — und wer einmal zwischen ihnen gesegelt ist, versteht warum das eines der schönsten Reviere der Welt ist. Kristallklares Wasser, einsame Buchten, kleine Hafenstädte mit Steinpflaster und gutem Wein. Was die wenigsten wissen: Die Inseln sind kein Zufall, sondern das direkte Ergebnis von Jahrmillionen Karstlösung. Und die Bora, der berühmte Fallwind der Adria, macht das Segeln hier zu einem eigenen Erlebnis.
„Wer das Mittelmeer nur segelt, sieht seine Oberfläche.
Wer es versteht, sieht seine Geschichte."
Montenegro ist noch das, was Kroatien vor zwanzig Jahren war — ruhiger, wilder, weniger bekannt. Die Boka Kotorska, die grosse Bucht hinter Kotor, ist einer der dramatischsten Ankerplätze des gesamten Mittelmeers: tiefes Wasser, steile Berge direkt aus dem Meer, eine Stille die man nicht vergisst. Und wer mehr will: Die Bucht ist tektonisch aktiv, seismisch relevant und geomorphologisch eine der aussergewöhnlichsten Landformen des Mittelmeers.
Die Äolischen Inseln sind das Spektakulärste, was das Mittelmeer zu bieten hat. Stromboli leuchtet nachts — man liegt vor Anker und sieht die Eruptionen. Vulcano dampft, riecht nach Schwefel und zeigt Fumarolen aus nächster Nähe. Das ist keine Kulisse, das ist Geologie als lebendiges System. Und dazwischen: schwarze Lavafelsen, türkisblaues Wasser, sizilianisches Essen und Abende die man nicht so schnell vergisst.
Die Einfahrt in die Caldera von Santorin ist einer der Momente, die man nicht vergisst. Steile Felswände rundum, das Dorf oben auf dem Rand, tiefes Wasser unter dem Kiel. Der Ausbruch um 1600 vor Christus war einer der grössten der Menschheitsgeschichte und hat vermutlich eine ganze Zivilisation mit sich gerissen. Griechenland im Herbst, wenn die Touristen weg sind: das beste Revier, der beste Wind, die beste Geschichte.
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